ZDS-News


Hier finden Sie weitere Informationen vom Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion.
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03.09.2010

Co2-Fußabdrücke auf Nahrungsmittel sind für die Verbraucher sinnlos

Immer wieder kommen die Fragen der Kohlenstoffbilanz von Lebensmitteln sowie Forderungen nach einer Einführung einer sogenannten CO2-Kennzeichnung in die Diskussion. Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat sich zu einer produktspezifischen CO2-Kennzeichnung stets kritisch geäußert, da eine solche Information mehr Verwirrung als zusätzlichen Nutzen bei den Verbrauchern bringen würde. Mit der aktuellen Studie des Ökoinstituts über die Anforderungen im Bereich Verbraucherinformation bei Kohlenstoffbilanz sieht sich der DBV in seiner Position nun bestätigt.
So ist es das Ergebnis dieser Studie, dass Zahlenwerte in Form von CO2-Fußabdrücken für die Verbraucher sinnlos sind. Zudem bemängelt das Ökoinstitut die schlechte Datenqualität der benutzten CO2-Kennzeichnungen. Die Verlässlichkeit von CO2-Fußabdrücken sei damit begrenzt. Die Unsicherheiten seien bei CO2-Kennzeichnungen von Lebensmitteln sogar noch größer als bei anderen Konsumprodukten. Die Vielzahl der Betriebsstrukturen (Betriebsgröße, Lage, Transportstrecken usw.) und der Nahrungsmittel (Saison, frisch oder tiefgekühlt) sei schwierig objektiv abzudecken.
 
03.09.2010

CCS-Gesetz bringt untragbare Eingriffe in das Grundeigentum mit sich

Der Gesetzentwurf zur Demonstration und Anwendung von Technologien zur Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid (CCS) ist nicht akzeptabel, da die Eigentumsrechte nicht hinreichend gewahrt werden und die Auswirkungen einer CO2-Speicherung auf die Landwirtschaft nicht absehbar sind. Wie der Deutsche Bauernverband (DBV) in seiner Stellungnahme hervorhob, könne die von Seiten der Landwirtschaft bereits beim ersten Gesetzentwurf im Jahr 2009 erhobene Kritik trotz gewisser Änderungen durch den aktuellen Referentenentwurf des CCS-Gesetzes nicht ausgeräumt werden. Der DBV stellt zudem grundsätzlich das Verhältnis der Risiken und Unsicherheiten zum Nutzen der Technologie in Frage, insbesondere hier die mangelnde Rückholbarkeit des CO2. >>>
 
03.09.2010

Mariniertes Geflügelfleisch - mit Hochdruck hält‘s länger.

Vor allem zur Grillsaison ist mariniertes Geflügelfleisch sehr beliebt. Dabei greifen Verbraucher beim Kauf zunehmend auf bereits verpackte Produkte zurück.
Über die Rohware selbst und durch die Verarbeitungsschritte bis hin zur Verpackung weisen die Produkte natürlicherweise eine Mikroflora auf, die eine begrenzte Haltbarkeit bedingt, bei unsachgemäßer Lagerung aber auch zum vorzeitigen Verderb führen kann.
Durch das Marinieren wird das Geflügelfleisch schmackhafter und länger haltbar. Die Haltbarkeit der Produkte ist dennoch auf etwa 10 Tage bei ungepökelter Ware begrenzt. Das schränkt nicht nur Verbraucher ein, sondern führt in Kombination mit saisonal und meteorologisch bedingten Schwankungen für die Hersteller zu einer schlecht planbaren Produktion und Distribution – und damit zu Absatzschwierigkeiten der hochwertigen Produkte.
Die Hochdruckbehandlung bietet eine mögliche Lösung. >>>
 
03.09.2010

meistro-Gutachten: gewerblicher Gasmarkt in der BRD

Bereits im Jahre 2007 hat die meistro Energie GmbH eine Studie bei TNS Infratest, einem der renommiertesten Institute für Markt- und Meinungsforschung Deutschland`s in Auftrag gegeben: Damals zum deutschen Strommarkt. Nun hat das Unternehmen mit einer neuen Studie nachgelegt. Und zwar zum gewerblichen Gasmarkt in Deutschland.
Eines der Kernergebnisse: Es herrscht bei deutschen Unternehmern immer noch ein großer Aufklärungs- und Informationsbedarf beim Thema "Erdgas" vor - Unwissenheit und /oder Desinteresse sind signifikant ausgeprägt. Aber: Das Interesse an Einsparpotentialen und persönlicher Beratung ist gleichzeitig ebenfalls sehr stark vorhanden. 68 % der Befragten stimmen folgender Aussage zu: "Es ist unserem Unternehmen wichtig zu erfahren, welche Energiesparpotentiale wir haben."

Meistro Energie GmbH
 
03.09.2010

EGO wieder erfolgreich mit Qualitätsfleisch

Der Unternehmensverbund der Erzeugergemeinschaft Osnabrück (EGO) gab anlässlich seiner Generalversammlung am 1. September 2010 in Georgsmarienhütte die Bilanzzahlen für das vergangene Jahr bekannt. Die EGO steigerte die Vermarktungsmengen von Ferkeln, Schlachtschweinen und -rindern. Im EGO-Schlachthof wurden im Vergleich zu 2008 rund 6 Prozent mehr Schweine geschlachtet. Der konsolidierte Gesamtumsatz des EGO-Unternehmensverbundes lag bei 125 Mio. Euro. Für 2010 strebt die EGO einen Umsatz von 130 Mio. Euro und 550.000 Schweineschlachtungen an.

EGO
 
03.09.2010

Einflussfaktoren beim Biokonsum

Im Rahmen der Nationalen Verzehrstudie II haben Marktforscher in 500 Studienzentren, die über ganz Deutschland verteilt waren, das Ernährungsverhalten von insgesamt 20.000 Teilnehmern untersucht.
"Zunächst haben wir herausgefunden, dass Frauen häufiger Bioprodukte kaufen als Männer. Dann greifen eher Menschen mittleren und höheren Alters zu Bio. Mehr als die Hälfte derjenigen, die besonders häufig Biolebensmittel konsumieren, sind über 50 Jahre alt. Wir nennen diese Gruppe 'Biointensivkäufer'. Dabei ernähren sich Menschen, die Bioprodukte kaufen, überwiegend gesünder: Diese Menschen sind aber auch häufiger Nichtraucher und treiben mehr Sport. Besonders wichtig ist die Erkenntnis, dass Biokonsum nicht ausschließlich eine Frage des Geldbeutels ist. Sogar in der untersten sozialen Schicht finden sich Personen, die zur Gruppe der 'Biointensivkäufer' gehören", sagt Prof. Dr. Ingrid Hoffmann vom Institut für Ernährungsverhalten des Max Rubner-Instituts.

Siehe auch: Große Kluft zwischen Moralvorstellung und Einkaufsverhalten
 
03.09.2010

Deutsche Exporte nach Osteuropa wachsen zweistellig

Der deutsche Exportmotor erhöht die Drehzahl: Im ersten Halbjahr 2010 lieferten deutsche Firmen 17 Prozent mehr Waren ins Ausland als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig wurden 15 Prozent mehr Waren aus dem Ausland bezogen. Besonders erfreulich aus Sicht des Ost-Ausschusses ist es, dass diese positive Wirtschaftsentwicklung inzwischen auch die Länder des östlichen Europas erfasst hat, die in besonderem Maße unter der Weltwirtschaftskrise zu leiden hatten.
 
03.09.2010

Rus: Deutsches Know-How ist gefragt

Kürzlich besichtigte ein Sauenhalter aus Russland gemeinsam mit Mitarbeitern der Firma Tewe den neuen Maststall auf dem Betrieb von ISN-Vorstandsmitglied August Rietfort in Stadtlohn. Die russischen Gäste Herr Sergej Nogkin  und sein Assistent Roman Malaxov betreiben einen geschlossenen Betrieb mit 1250 Sauen angeschlossener Mast und eigener Schlachtung. Der Inhaber des Betriebes, Sergej Nogkin,  plant aufgrund einer guten Nachfrage die Produktion auszuweiten. Der Betrieb Altair liegt in der Barnaul Region, rund 1200 km östlich des Urals. >>>
 
03.09.2010

Bekanntmachung im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau

Am 1. September 2010 wurde der erste Aufruf ("Call") zu Forschungsideen im Bereich der ökologischen Land- und Ernährungswirtschaft im Rahmen des "European Research Area Network" (ERA-Net) Core organic II veröffentlicht. Projektskizzen können bis zum 15. Oktober 2010, 13.00 Uhr über die Webseite http://eracall.eu/coreorganic eingereicht werden.
Insgesamt beteiligen sich im ersten Call 22 Länder mit fast 8 Millionen Euro Forschungsbudget. Von deutscher Seite werden FuE-Projekte zur transnationalen Ökolandbauforschung aus dem Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) finanziert. Hieraus werden 500.000 Euro für den Pflanzenbau, 300.000 Euro für den Tierbereich (Monogastrier) und 200.000 Euro für Projektideen aus dem Bereich Lebensmittelqualität und -sicherheit zur Verfügung gestellt.
 
03.09.2010

DGfZ/GfT-Gemeinschafstagung

Die DGfZ/GfT-Gemeinschafstagung findet am 15. und 16. September 2010 in Kiel statt. Bitte beachten Sie, dass die gemeinsame Eröffnung der Tagung bereits um 9:00 Uhr stattfindet!
Mehr Informationen zur Anmeldung und den Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie hier.
Die DGfZ-Jahrestagung und Mitgliederversammlung findet am 15. September in Kiel statt. Die Anmeldungen sind nur Online möglich. >>>

Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde
 
03.09.2010

Rinderzucht: Erste offizielle Genomische Zuchtwerte seit 17. August 2010!

Mit der August-Schätzung 2010 wurden erstmals genomisch verbesserte Zuchtwerte (gZW) offiziell veröffentlicht. Das genomische Schätzsystem des vit hat als eines der ersten weltweit die offizielle Anerkennung durch ICAR/Interbull erhalten. Genomisch verbesserte Zuchtwerte gibt es in Deutschland bisher nur für Holsteins und Red Holsteins. Die Veröffentlichung von töchtergeprüften und nur genomisch geprüften Bullen erfolgt in getrennten Listen.>>>

Voraussetzung war die offizielle Anerkennung der genomischen Zuchtwertschätzung des vit durch Interbull/ICAR. Neben Deutschland haben auch die genomischen ZWS-Systeme von Kanada, Niederlande, Polen (alle HOL), Frankreich (HOL, MON), Neuseeland und USA (beide HOL, JER) die Validierungskriterien erfüllt.>>>
 
03.09.2010

Studie „Friends of the EU“

"Sie nennen sich Nicht-Regierungsorganisationen oder kurz NGOs (Non-Governmental Organisations).  Diese Bezeichnung für Umweltorganisationen wie zum Beispiel den "World Wildlife Fund" (WWF), das "Climate Action Network Europe" oder "Friends of the Earth" soll ihre Unabhängigkeit suggerieren", schreibt Fabian Heinzel für "Ökowatch" (Wie die EU grünen Lobbyismus finanziert). "Der Frage, wie unabhängig diese Organisationen wirklich sind, sind Caroline Boin und Andrea Marchesetti nachgegangen.  In ihrer vom „International Policy Network“ veröffentlichen Studie „Friends of the EU“ haben sie sich detailliert mit der Finanzierung der sogenannten "Green 10" auseinander gesetzt."