ISN-News


Hier finden Sie weitere Informationen von der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.
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03.09.2010

Erzeugergemeinschaft Osnabrück wieder erfolgreich mit Qualitätsfleisch

Erzeugergemeinschaft Osnabrück (EGO) setzte 2009 Aufwärtstrend der Vorjahre fort – Vermarktungsmengen stiegen erneut deutlich – Schlachthof wird erweitert   Der Unternehmensverbund der Erzeugergemeinschaft Osnabrück (EGO) gab anlässlich seiner Generalversammlung am 1. September 2010 in Georgsmarienhütte die Bilanzzahlen für das vergangene Jahr bekannt. Die EGO steigerte die Vermarktungsmengen von Ferkeln, Schlachtschweinen und -rindern. Im EGO-Schlachthof wurden im Vergleich zu 2008 rund 6 Prozent mehr Schweine geschlachtet. Der konsolidierte Gesamtumsatz des EGO-Unternehmensverbundes lag bei 125 Mio. Euro. Für 2010 strebt die EGO einen Umsatz von 130 Mio. Euro und 550.000 Schweineschlachtungen an.   „Trotz des zunehmend exportbestimmten Marktes und der allgemeinen Wirtschaftskrise konnten wir uns auch im vierzigsten Jahr unseres Bestehens gut behaupten“, erklärt Rudolf Festag, Geschäftsführer der EGO. Die EGO vermarktete 475.252 Schweine und erhöhte ihren Absatz damit deutlich (+27.070 Stück). Auch die Rinder-Vermarktung konnte mit insgesamt 8.375 Tieren leicht gesteigert werden. Im EGO-Schlachthof wurden im Vorjahr 510.355 Tiere verarbeitet. Die Zahl der Mitgliedbetriebe der EGO stieg von 306 auf 308.   Ausbau des Schlachthofs ab Herbst 2010 „Nach ausgiebiger Planungsphase erwerben wir zunächst ein angrenzendes Grundstück und werden danach den Ausbau des Schlachthofs in Angriff nehmen“, sagte Festag. Die Pläne hierfür stellte er den Mitgliedern, der Presse und weiteren Gästen vor. Die EGO veranschlagt für den Ausbau rund acht bis neun Mio. Euro. Mit der Erweiterung lassen sich alle Prozesse rund um Schlachtung, Lagerung und Versand deutlich moderner und effizienter gestalten. Festag betonte, dass die EGO nach dem Ausbau im Hinblick auf Energieeffizienz und Umweltschonung sehr zukunftsorientiert aufgestellt sein werde. In die Planung wurden neueste Erkenntnisse hinsichtlich des Tierwohls aufgenommen. Mit der Schlachthof-Erweiterung ist eine Kapazität von mehr als 700.000 Schlachtungen pro Jahr möglich. Bewusst setzt die EGO weiterhin auf handwerkliche Verarbeitung. Auch gesellschaftliche Entwicklungen, wie z. B. Nahrungsmittel auf die moralischen Aspekte ihrer Erzeugung hin zu hinterfragen, will die EGO stärker aufgreifen.   Zum Abschluss der Hauptversammlung bestätigten die Mitglieder mit großer Mehrheit Matthias Rehme und Andre Kemmlage in ihren Ämtern im Vorstand sowie Jürgen Hille und Hermann Asshorn als Mitglieder des Aufsichtsrates.   Informationen zum Eichenhof-Fleisch gibt es unter www.eichenhof.net

Ego
 
03.09.2010

Bundesregierung unterstützt Pläne gegen Rohstoff-Spekulation

Die Bundesregierung unterstützt die französische Regierung bei ihren Plänen, missbräuchliche Spekulationen an Rohstoff- und Agrarmärkten einzudämmen, berichtet Dow Jones. Deutschland werde gemeinsam mit Frankreich eine Initiative innerhalb der G-20 zur Begrenzung der Energie- und Rohstoff-Preisschwankungen einbringen, zitierte die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) am Donnerstag aus einem Strategiepapier des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

„Nahrungsmittel dürfen nicht Gegenstand reiner Finanzspekulation sein“, heißt es demnach in dem Papier. Es handle sich um eine international zu lösende Aufgabe, diesem
„besorgniserregenden Trend entgegenzuwirken“, zitierte die Zeitung weiter aus dem Papier. Allerdings warne das Ministerium auch vor Schnellschüssen: „Wir sollten nicht in die alten Fehler der staatlichen Marktregulierung zurückfallen.“
 
03.09.2010

Indien strebt verstärkte Zusammenarbeit mit deutschem Ernährungssektor an

Während seiner Indienreise vom 29. August bis 3. September 2010 unterzeichneten der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller und der indische Staatssekretär Basu in Neu Delhi eine Deutsch-Indische Vereinbarung zur intensiveren Zusammenarbeit der beiden Staaten in der Land- und Ernährungswirtschaft.
Insbesondere in den Bereichen der Agrarforschung, Landtechnik, Pflanzen- und Tierzucht sowie im Molkereisektor wollen die beiden Staaten verstärkt kooperieren. Die indische Seite strebt zusätzlich noch eine verstärkte Zusammenarbeit mit der deutschen Ernährungsindustrie und dem Saatgutsektor an. "Die politischen Beziehungen zu Indien könnten nicht besser sein", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Anschluss an die Unterzeichnung der bilateralen Vereinbarung. "Wir sehen in der Zusammenarbeit nicht nur ein immenses wirtschaftliches Potential für beide Seiten, sondern auch die Möglichkeit, mit Indien, einem der wichtigsten Agrarproduzenten der Welt, gemeinsam die Fragen der Sicherung der Welternährung verstärkt aufzugreifen."
Anlass für die Indienreise ist die zweite Sitzung der im November 2008 gegründeten bilateralen Arbeitsgruppe Agrar, die sich sowohl mit agrarpolitischen Fragen, als auch mit Möglichkeiten des Ausbaus der bilateralen Kooperation zwischen Unternehmen der deutschen Agrarwirtschaft und Agrarforschung auseinandersetzt. Dabei wurden gemeinsam mit Mitarbeitern aus dem indischen Landwirtschaftsministerium und dem Ministerium für Ernährungsindustrie der Zentralregierung in Neu Delhi weitere Perspektiven und Möglichkeiten der vertieften Zusammenarbeit in den Bereichen Agrartechnik, Pflanzen- und Tierzucht sowie Milcherzeugung zwischen Deutschland und Indien erörtert.
Müller informierte sich ferner über die Aktivitäten der Vertreter deutscher Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in Indien und traf im Rahmen einer agrarpolitischen Expertenrunde zum Thema Ernährungssicherung namhafte indische und internationale Experten. Hervorzuheben ist das Gespräch mit Professor Monkombu Swaminathan, der als "Vater der Grünen Revolution in Indien" seit Jahrzehnten maßgeblich an der Ausgestaltung der indischen Landwirtschafts- und Entwicklungspolitik beteiligt ist.
Anlässlich einer Veranstaltung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im Rahmen des Projektes "Deutsche Küche in Indien" erläuterte der Staatssekretär vor indischen Journalisten die Vielfalt und Vorzüge der deutschen Küche. Der mehrfach ausgezeichnete deutsche Spitzenkoch Simon Tress unterstütze ihn dabei durch eine Auswahl an schwäbischen Spezialitäten.

v.l.:Dierkes, StS Müller
 
03.09.2010

NRW: Minister Remmel will gentechnikfreie Landwirtschaft

90 Millionen Euro für Agrarumweltmaßnahmen – Minister Remmel: „Nachhaltige Landwirtschaft ausbauen“ Das Land Nordrhein-Westfalen fördert weiter freiwillige Agrarumweltmaßnahmen von Landwirten. Minister Johannes Remmel sagte: „Unser Ziel ist eine nachhaltige, bäuerliche und gentechnikfreie Landwirtschaft, die auch dem Tierschutz Rechnung trägt. Dabei spielen die Agrarumweltmaßnahmen wie zum Beispiel die Umstellung auf Ökolandbau oder die Anlage von Blühstreifen an Feldrändern eine wichtige Rolle.“ Die neue Landesregierung hat nun sichergestellt, dass alle vorliegenden Anträge bewilligt werden können.
Die Landwirte in Nordrhein-Westfalen stellten zirka 7800 neue Anträge mit einem Volumen von knapp 90 Millionen Euro. Mehr als 3200 Anträge liegen allein für die neuen Maßnahmen Blühstreifen und den Anbau von Zwischenfrüchten vor. 2400 Landwirte beantragten eine Förderung für die Weidehaltung von Milchvieh als Tierschutzmaßnahme. 140 Betriebe in Nordrhein-Westfalen stellen auf ökologische Wirtschaftsweise um und beantragten entsprechende Umstellungshilfen. Damit steigt die Zahl der geförderten Ökobetriebe insgesamt auf rund 1500. „Diese Entwicklung werden wir weiter fördern. Wir möchten die Rahmenbedingungen für die Umstellung auf den Ökolandbau deutlich verbessern. Er ist zentraler Bestandteil unserer Landwirtschaftspolitik“, erklärte Remmel.
Für folgende Maßnahmen konnten Landwirte in Nordrhein-Westfalen einen Förderantrag stellen: Ökologischer Landbau, Grünlandextensivierung, Anbau einer vielfältigen Fruchtfolge, Anlage von Uferrandstreifen, Erhalt vom Aussterben bedrohter Haustierrassen und verschiedene Vertragsnaturschutzmaßnahmen. Erstmals neu angeboten wurden die Förderung der Anlage von Blühstreifen, der Anbau von Zwischenfrüchten in bestimmten Gebieten zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie sowie die Weidehaltung von Milchvieh. Die Agrarumweltmaßnahmen werden jeweils für fünf Jahre bewilligt.
Weitere Informationen zur Förderung der Agrarumweltmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.

Johannes Remmel
 
03.09.2010

Fleischpreis schnellt auf 20-Jahreshoch

Der wachsende Hunger auf Fleisch treibt die Weltmarktpreise auf den höchsten Stand seit 1990, meldet die Finacial Times Deutschland. Angeheizt wird die Entwicklung durch die steigenden Getreidepreise. Die Angst vor einer Wiederholung der Lebensmittelkrise von 2008 nimmt zu.
Fleisch ist so teuer wie seit 20 Jahren nicht: Der von der Uno-Ernährungsorganisation FAO erstellte Preisindex für Fleischprodukte stieg im August auf 139 Punkte, das ist der höchste Stand seit September 1990. Auch die Preise für Getreide, Zucker und Speiseöl gehen nach oben. Der FAO-Preisindex für alle Nahrungsmittel (FFPI) erreichte im August mit 176 Punkten den höchsten Stand in zwei Jahren, als die Lebensmittelkrise zu teils gewaltsamen Protesten in Entwicklungsländern führte.

Der steile Anstieg der Fleischpreise hängt allerdings nicht nur mit der Verteuerung des Futtermittels Getreide zusammen. Auch der wachsende Appetit der aufstrebenden Mittelschichten in Asien und dem Nahen Osten auf Fleisch spiele eine Rolle, sagte der FAO-Experte Pedro Arias der Financial Times. "Die Händler sind nicht in der Lage, diese Nachfrage zu sättigen, weil die Herden verkleinert worden sind." Dies hänge wiederum mit den hohen Futtermittelkosten zusammen.

Quelle: ftd.de
 
02.09.2010

Auktionsergebnisse der Internet Schweinebörse vom 01.09.2010 - 1,46 € - Tendenz: unverändert

Bei der Auktion der Internet Schweinebörse am Mittwoch, dem 01. September 2010, wurden von insgesamt 530 angebotenen Schweinen 530 Schweine in 3 Partien zu einem Durchschnittspreis von 1,46 EUR/kg SG in einer Spanne von 1,45 EUR bis 1,46 EUR verkauft.  

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02.09.2010

Ab heute ändert VEZG den Sauenpreis - mehr Transparenz bei der Schlachtsauenvermarktung

Schlachtsauenvermarktung soll transparenter werden Im Gegensatz zum Markt für Schlachtschweine ist die Markt- und Preistransparenz am Sauenmarkt durch vielschichtige Vermarktungswege unbefriedigend. Dies hat mehrere Ursachen.   VEZG-Sauenpreis wird am 02.09.2010 umgestellt Weil bislang in der Sauenvermarktung in den meisten Fällen die tatsächlichen Vorkosten nicht offen und transparent ausgewiesen wurden, stellt die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch  (VEZG) ab heute, Donnerstag, den 2. September 2010 ihre Preisempfehlung auf eine neue Basis.   Wurde bislang von der VEZG der Ab-Hofpreis für Sauen ermittelt, wird ab Mitte August ein Preis frei Eingang Schlachtstätte festgestellt, der in Abhängigkeit der Vermarktungssituation des einzelnen Viehhandelsunternehmens die tatsächlich anfallenden Vorkosten zudem realistisch  ausweist.   Der Landwirt erhält ab diesem Zeitpunkt auch einen wesentlich höheren Auszahlungspreis je kg Schlachtgewicht, muss aber dafür höhere Vorkosten in Kauf nehmen. Im Endeffekt werden hierdurch in der Sauenvermarktung weder höhere noch niedrigere Gesamterlöse erzielt. Durch die Umstellung soll vor allem die Verbesserung der Markt- und Kostentransparenz erreicht werden.   Neu ist auch, dass die VEZG die Schlachtschweinepreisfindung von der Schlachtsauennotierung zeitlich entkoppelt. Bereits am Donnerstagnachmittag erhalten die Sauenvermarkter Hinweise über die Marktlage und den Sauenpreis der Folgewoche. Die jeweils am Donnerstag herausgegebene Sauennotierung gilt wie bei den Schlachtschweinen für die Schlachtwoche von Freitag bis Donnerstag.   Weitere Infos erhalten Sie unter der Rufnummer 0441 801-316. Ein Beispiel für die künftige Veröffentlichungspraxis ist nebenstehend abgebildet.   Die ISN wird den VEZG-Sauenpreis ab sofort im Rahmen eines zusätzlichen Marktberichts jeden Donnerstag ab ca. 14.45 Uhr auf ihrem telefonischen Ansagedienst unter der Rufnummer 0900 1 900 929 sowie dem Faxabruf 0900 1 900 939 veröffentlichen.    

Schlachtsauen Vereinigungspreis
 
02.09.2010

AGRAVIS übernimmt ANIMEDICA-Anteile von der BayWa

Die AGRAVIS Raiffeisen AG kauft rückwirkend zum 1. September 2010 von der BayWa AG, München – vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamtes – den 50-prozentigen Anteil an der ANIMEDICA Group GmbH. AGRAVIS und BayWa hielten bisher jeweils die Hälfte der ANIMEDICA-Anteile.
Das Geschäftsfeld der ANIMEDICA mit Sitz in Senden-Bösensell umfasst veterinär-pharmazeutische Spezialprodukte für Nutz- und Kleintiere. In Deutschland hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren unter den zehn größten Herstellern von Tiermedizin etabliert. Die ANIMEDICA Group ist in Deutschland, der Schweiz und Polen mit eigenen Gesellschaften vertreten und exportiert in 26 Länder. Kunden sind ausschließlich Tierärzte, die entweder direkt oder indirekt über den Großhandel beliefert werden.

„Die Tierernährung sowie die Versorgung von Nutz- und Kleintieren ist ein Kerngeschäft der AGRAVIS Raiffeisen AG“, verdeutlicht der AGRAVIS-Vorstandsvorsitzende Dr. Clemens Große Frie. „Somit ist die komplette Übernahme der ANIMEDICA eine logische Konsequenz – auch zur Ergänzung unseres Beteiligungsportfolios in diesem Arbeitsgebiet.“ Die ANIMEDICA Group beschäftigt über 150 Mitarbeiter. Geschäftsführer ist Armin Thur.

Agravis
 
02.09.2010

Niedersachsen auch mit Fleisch bei Intermessen stark präsent

Ernährungsindustrie bietet europäischem Fachpublikum neue Trends Starke Präsenz wird die niedersächsische Agrar- und Ernährungswirtschaft auf dem Trio der Frischemessen in Düsseldorf zeigen. Etwa 75 Aussteller aus dem Agrarland Niedersachsen werden nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes auf den Fachmessen InterMeat, InterMopro und InterCool in Düsseldorf ihr Sortiment präsentieren.

Für eine ganze Reihe Firmen aus den Segmenten Fleisch und Tiefkühlprodukte übernimmt die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft die Regie des Messeauftritts. Sie will auf den Intermessen die Online-Datenbank www.lebensmittel-aus-niedersachsen.de starten und damit auch den Exportservice für Unternehmen der niedersächsischen Ernährungsindustrie ausbauen.   Die Messe Düsseldorf hat als Schwerpunkt das Zukunftsthema Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility, kurz CSR, gewählt und widmet diesem Aspekt unter dem Thema „Tomorrow’s fresh world“ eine Sonderschau. Daneben kommen Genuss und die Rückbesinnung auf Omas Küche nicht zu kurz, im Gegenzug aber gibt es für gesundheitsbewusste Verbraucher Functional Food oder auch Brain Food. Erstmals rückt eine Konferenz das Thema Halal-Food in den Mittelpunkt. Die Intermessen in Düsseldorf sind als reine Fachausstellung überwiegend für den europäischen Markt konzipiert und finden alle zwei Jahre im Wechsel mit der Anuga als Weltmesse der Ernährung in Köln statt. Vor zwei Jahren präsentierten in Düsseldorf annähernd 1.000 Aussteller ihre Neuheiten und Leitsortimente und zogen 70.000 Besucher aus 65 Ländern an. Für die Aussteller steht die Kontaktpflege mit Einkäufern aus Handel, Industrie, Gastronomie und Dienstleistungsunternehmen zu neuen Trends und Strategien im Mittelpunkt. Die Intermessen finden vom 12. bis 15. September auf dem Messegelände Düsseldorf statt, der Eintritt kostet an der Tageskasse 30 Euro.  
 
02.09.2010

Weniger gewerbliche Schweineschlachtungen in Brandenburg im ersten Halbjahr 2010

Die Zahl der gewerblichen Schweineschlachtungen ist im ersten Halbjahr 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent auf 874 000 Tiere gesunken. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilt, nahm darunter die Zahl der Schlachtungen von Schweinen ausländischer Herkunft (vor allem aus Dänemark) um 10,2 Prozent auf unter 171 000 Tiere ab.

Aufgrund der  Entwicklung der Schweineschlachtungen hat auch deren Schlachtmenge abgenommen. Sie verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent auf knapp 80 000 Tonnen. Der Anteil des Schweinefleisches an der gewerblichen Fleischproduktion (ohne Geflügelfleisch) umfasste im ersten Halbjahr dieses Jahres 94,9 Prozent.

Flagge Brandenburg
 
01.09.2010

Niedersachsen: Landesweite Großübung zur Eindämmung der Schweinepest

Im Auftrag des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums werden in einer landesweiten Übung heute und morgen der Ausbruch der Schweinepest in Niedersachsen simuliert und Mechanismen zur wirksamen Eindämmung der hoch ansteckenden Tierseuche trainiert Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) ist Ausrichter der Krisenübung, an der sämtliche Landkreise und erstmals auch die sechs Niedersächsischen Polizeidirektionen und 33 Polizeiinspektionen des Landes teilnehmen.

„Die jährlichen niedersachsenweiten Übungen tragen entscheidend dazu bei, dass Seuchen effektiv und schnellstmöglich eingedämmt werden kann. Niedersachsen ist dadurch für den Ernstfall gut aufgestellt", erläutert Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen. Während der diesjährigen Großübung bilden die kommunalen Veterinärämter nach dem fiktiven Seuchenausbruch unter Beteiligung der örtlichen Polizei kommunale Krisenzentren, in denen die Maßnahmen zur Eindämmung der Schweinpest koordiniert werden. Auch Schweinehaltungen werden mit einbezogen, wo die Amtsveterinäre der Kommunen die Tiere untersuchen, Proben nehmen und der Weg der Einschleppung des Virus in den Bestand ermittelt wird. Die entnommenen Proben werden anschließend in den Veterinärinstituten Hannover und Oldenburg des LAVES auf das Schweinepestvirus untersucht. Anhand der - in diesem Fall fiktiven - Befunde der Untersuchungseinrichtungen entscheiden die kommunalen Krisenzentren über weitere seuchenhygienische Maßnahmen und planen etwa die Tötung und ordnungsgemäße Räumung der betroffenen Bestände. Die Aufgabe der Polizei besteht in der - in diesem Fall ebenfalls fiktiven - Absperrung der Seuchenbetriebe und Überwachung insbesondere der Beförderungsverbote von Vieh und tierischen Nebenprodukten, wie z. B. Gülle in den seuchenbedingt eingerichteten Restriktionszonen. Ziel der Übung ist zudem das noch schnellere Erkennen eines Krankheitsausbruchs. Da die Schweinepest unspezifische Symptome aufweist, können kranke Tiere unter Umständen erst nach längerer Zeit auffallen. „In schweinedichten Gebieten, wie es sie in Niedersachsen gibt, muss besonders aufmerksam auf Schweinepest geachtet werden", sagt Dr. Ursula Gerdes, Leiterin der Abteilung Tiergesundheit des LAVES. Die Fachabteilung hat die Übung konzipiert und begleitet sie in beratender Funktion.

Die klassische Schweinepest ist eine virusbedingte, hoch ansteckende und nicht heilbare Tierseuche, die nur durch die Tötung der gesamten betroffenen Bestände eingedämmt werden kann. Sie trat in Deutschland zuletzt 2009 bei Wild- und Hausschweinen in Nordrhein-Westfalen auf. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich. Sie können sich weder durch Kontakt mit Schweinen, noch durch Verzehr von tierischen Produkten infizieren.



Schweinepest_Sperrbezirk
 
01.09.2010

Polen startet allgemeine Landwirtschaftszählung

In Polen startet an diesem Mittwoch die allgemeine Landwirtschaftszählung, die bis zum 31.Oktober abgeschlossen sein soll, berichtet Agra Europe unter Berufung auf „Farmer.pl“. Es handelt such um die erste derartige Datenerhebung seit dem Beitritt des Landes zur Europäischen Union. Hierbei würden Informationen über die insgesamt rund 1,8 Millionen landwirtschaftlichen Betriebe erfasst. Diese sollten unter anderem Aufschluss über Veränderungen im polnischen Agrarsektor geben und einen Vergleich mit der Landwirtschaft in anderen EU-Mitgliedsländern ermöglichen.

Polen